Archiv der Kategorie: Fotografie

Unterwegs mit dem Knipsomaten :-)

Der Herbst…

… macht sich breit. Immer deutlicher ist das zu erkennen. Zum einen natürlich daran, dass die Blätter sich bunt verfärben und teilweise auch schon von den Bäumen fallen. Zum anderen merken wir an der Küste das am zunehmenden Wind, gegen den ich meine Ohren immer besonders schützen muss – aber das ist ein anderes Thema. Auch in der Nähe unserer Behausung werde ich immer wieder fündig und es bleibt mir nichts anderes als auf „Phototour“:

Vogelflucht? Rotkehlchen in unserer Weide Rote Früchte Blattreduzierte Kastanie

Himmelsbilder

Ich mag den Himmel. Den echten, sichtbaren. Es gibt so viele unterschiedliche Facetten an ihm. Strahlend blau mit kleinen weißen Wölkchen, von rot über gelb nach weiß, wenn die Sonne untergeht, unterschiedliche Wolkenfarben, wenn sich alles überlagert…

Die folgenden Bilder sind bei Sonne und dicken grauen Regenwolken entstanden, ich würde es am liebsten mit „Der Herbst kommt“ betiteln.

Grauweißblauer Himmel Wetterstation Der Herbst krallt sich den Sommer Regen weit weg

Viel Arbeit und neue Hobbies

Tja, es scheint als bloogte ich nur noch halbjährlich und seltener. Vielleicht suche ich noch nach der passenden Möglichkeit, die Arbeit (nein, ich werde jetzt nicht rumjammern) und mein Privates unter einen harmonischen Hut zu bekommen. Ich fange heute mal damit an, werde vermutlich mehrere Artikel schreiben und die so datieren, dass mehr oder weniger regelmäßig was erscheint.

Neue und erneuerte alte Hobbies sind bei mir zur Zeit ganz beliebt. Ich habe eine neue Kamera, diesmal eine richtige Spiegelreflex (Canon EOS 700D), und es macht furchtbar Spaß, damit rumzuprobieren. Ich hätte auch nicht wenig Lust, einen weiteren Kurs mitzumachen, in dem die Feinheiten erklärt werden (wann welches Objektiv, welche Einstellungen wie genau etc…). Mal sehen wann sowas hier in Cux und Umgebung zu welchen Preisen angeboten wird.

Aber hier zunächst einige Photos, die beim Rumprobieren entstanden sind:

Schmetterlinge im Garten Kater im Garten Kontrastblume

Pferderennen am Meeresgrund

Was sich anhört, wie aus einem Märchen oder einer Sage, ist seit 1902 eine interessante Tradition in Cuxhaven. Es wird für jedes Jahr ein Sonntag benötigt, an dem nachmittags Niedrigwasser herrscht (ca 15.00 Uhr), denn diese Pferderennen finden im Watt statt. Die Zuschauer können sich gemütlich an den Strand oder auf den Deich setzen und dem Spektakel zuschauen. Ein paar Tage vor dem Rennen bekam ich den Tipp, dass das Wetten das ganze ungemein spannender gestalten würde. Es reiche, nur 50 Cent oder einen Euro zu setzen. Das musste natürlich ausprobiert werden und was soll ich sagen, es hilft tatsächlich. Plötzlich steht man am Rand und ärgert sich, dass „Ready To Win“ nur zweiter wird. (Gerade muss ich wieder an das Buch „Novecento“ denken, wo doch Danny Boodman sich mit großem Spaß die Ergebnisse der Pferderennen durchliest, weil die Pferde immer so seltsame Namen haben… Der von mir gewählte trat tatsächlich an…)
Das Rennen wird vom Meeresgott Neptun eröffnet, was wir leider verpasst haben, da es sich unter Umständen schwierig gestaltet, mit vier Kindern und sechs (nahezu) Erwachsenen pünktlich loszukommen, aber es gab auch zwischen den Rennen ein paar interessante Veranstaltungen wie Fallschirmspringer, Quadrille Reiten, Chearleader, Minitrabrennen… aber seht selbst:

Wattwanderung

Vor zwei Wochen konnte ich von der Firma aus eine Wattwanderung „mitmachen“ (Mitmachen ist gut, es wurd geguckt, wann Ebbe ist und dann sind wir los, ohne Extraführer, den markierten Weg entlang). Um 13.00 Uhr ging es los. Die Tage zuvor hatten mich etwas skeptisch gemacht, weil es meist bewölkt, kalt, windig oder gar regnerisch war. Auch am Vormittag war es nicht viel besser, aber pünktlich zum Start (leicht verspätet, weil unser Taxifahrer dort auf uns wartete, wo er uns hinbringen sollte), kam dann auch die Sonne raus. Von Sahlenburg nach Neuwerk sind es 10 km. Bei gemütlichem Tempo kann die Strecke in 3 Stunden zurückgelegt werden. Wir waren eine Gruppe von ca 65 Leuten und die ersten waren bestimmt 20 Minuten (grob geschätzt) eher da als wir 😉
Ich kann nicht genau sagen, ob es daran lag, dass man sich unterhalten hat oder daran, dass es was besonderes ist, durchs Watt zu laufen, überholende Reiter, pferdgezogene Wattwagen oder vorbeifahrende Trecker zu beobachten, aber die Zeit verging ziemlich gut und ich habe mich nicht wirklich so gefühlt als wäre ich drei Stunden gelaufen. Zum Glück wurde ich vorher mit guten Tipps von Kollegen versorgt, die diese Tour schon ein paar Mal mitgemacht haben, so dass ich alte Schuhe gegen Schnitte von Muschelschalen an und einige Ersatzklamotten mit hatte. Ziemlich zu Anfang muss man durch einen Priel. Aufgrund zweier Cuxhavener, die mit waren kam es zur Debatte, ob man nun rechts oder links von der Pferdewagenspur durch den Priel waten sollte… Es bildeten sich also zwei Gruppen und ich landete (blöderweise) in der, die sich für rechts und damit die tiefere Variante entschieden hatte. Bei der Durchquerung stieg mir das Wasser bis zum Bauchnabel, weswegen ich umso glücklicher über die trockene(n) Ersatzhose(n) in meinem Rucksack war.

Auf Neuwerk (übrigens zum Bezirk Hamburg Mitte gehörend) hatten wir dann ein wenig Zeit bis zum Essen, die wir mit einem Bier am Fuße des Leuchturms und einer Besteigung desselbens verbrachten. Neuwerk an sich hat ca. 40 Einwohner, die von Tourismus und Landwirtschaft leben. Außerdem kann man von dort aus im Watt nach Bernstein suchen (das wusste ich leider da noch nicht) oder einfach die herrliche Ruhe dort genießen. Spannend finde ich noch die Nachbarinsel Scharhörn, eine Insel speziell für Vögel, die nur nach Absprache mit dem Vogelwart betreten werden darf (Er ist auch der einzige, der neben den Vögeln dort lebt). Gerüchten zur Folge merke man bei Betreten, dass die Insel den Vögeln gehört, weil sie nicht im Traum daran denken wegzufliegen sondern im Gegenteil ihr Revier auch verteidigen.

Als ungeübter Läufer schafft man während der Ebbe keinesfalls Hin- und Rückweg, aber zum Glück fährt zweimal am Tag die Fähre. Mit der ist man allerdings auch anderthalb Stunden unterwegs.

Zum Abschluss noch Bilder, die ich an diesem schönen Tag gemacht habe: