Wolkenbilder

Die letzten beiden Wochen war ich immer wieder begeistert, was der Himmel so alles zum Vorschein bringt. Leider gab es wenig Gelegenheiten, in denen ich dann tatsächlich mal Bilder machen konnte… eigentlich nur eine: heute. 🙂 Schöne Wolken gab es sonst, wenn ich nach einem langen Tag nach Hause gefahren bin und die Kamera dort lag und ich eh viel zu müde war… Am schlimmsten war es allerdings letzte Woche Mittwoch. Ich durfte am Freitag nach Himmelfahrt zu Hause bleiben und habe daher beschlossen, dass ich nach Osnabrück fahre. Auf dem Weg brachte der Sonnenuntergang die schönsten Färbungen an den Himmel, die Kamera lag auf dem Beifahrersitz und es wäre sooo schön gewesen. ABER, alle Rastplätze waren von Bäumen umgeben oder lagen in irgendwelchen Tälern, so dass es dort keine Möglichkeit gab, Fotos zu schießen 🙁 Und mal eben auf dem Standstreifen halten habe ich mich dann auch nicht getraut – war ja kein Notfall 😉

Naja, aber nachdem mein Auto gestern am KIT geblieben ist und ich es heute abgeholt habe, dachte ich mir, ich kann unterwegs mal anhalten und ein paar Bilder machen (wirklich nur ein paar).

Ich denke, die sind ganz gut gelungen, oder? Von den beiden „Himmelsbildern“ hab ich jeweils eine Belichtungsreihe gemacht, in der Hoffnung mal HDR-Bilder machen zu können, nur leider fehlt mir die Erfahrung mit Bildbearbeitungsprogrammen. Das ist mein nächstes Vorhaben, wenn ich mal wieder ein bisschen mehr Zeit habe, mich in sowas „einzuarbeiten“.

Der Tag heute wird mit einem Lächeln beendet. Ich fand’s zu schön:

Projekt Schuhsohle

Ich muss ja mal gestehen, dass ich in Sachen Schuhe mal so gar nicht „Frau“ bin. Wenn ich im Schuhladen stehe, braucht es ganz schön lange, bis ich mal welche finde, die ich schön finde. Es gibt einfach zu vieles an Damenschuhen, was ich nicht mag. Dazu gehören zum Beispiel: Schleif(ch)en, Fältchen, falsch platzierte Schnallen (es gibt kaum einen Platz, den ich passend finde), es gibt immer wieder komische Farben und Formen (also mal ganz ehrlich und unter uns: Schuhe, die im Regal stehen und so tun als wollten sie ihre Sohle in einen Kreis verwandeln, will doch keiner kaufen!!!). Okay, ICH will sie nicht kaufen. Ich kann sogar zugeben, dass viele der Schuhe, die ich so grausam verschmähe, an anderen Füßen gut aussehen… aber doch bitte nicht an meinen. 😉 Ich habe zur Zeit sechs Paar Fußbekleidung (2 x Flipflops, 2 x Stiefel: einmal schick und einmal für täglichen Bedarf, ein Paar Schuhe für schick und eines für jeden Tag (siehe unten)) und daran wird sich vermutlich in der nächsten Zeit auch nicht so wahnsinnig viel ändern… Aber so ist das halt, wenn man erst nach dreieinhalb Stunden intensiven Schuhe-Suchens fündig (nicht pfündig) wird – weil entweder keine da sind, die gefallen oder weil es die, die mir gefallen, nicht in meiner Größe gibt (und das bei der Allerweltsgröße 39…*gmpf*).

Am 14.05.11 war es mal wieder so weit… meine alten Treter hatten in der Woche davor den Geist aufgegeben… spätestens wenn man an einer Stelle durch die Sohle gucken kann, müssen neue her (sonst gerne auch schon ein bisschen eher). Nach oben erwähnten 3,5 Stunden, die mein Freund heldenhaft mit mir ausgehalten hat, hatten wir eigentlich schon eine Ablösung für ihn bestellt, als ich dann doch noch folgende Schuhe fand:

Super!!! Der Tag war gerettet und mit zur Hilfe geeilter Freundin konnte ich mich dann dem Shoppen von Oberteilen widmen 😉 (meinen Freund haben wir natürlich nach Hause entlassen).

Naja, aber das ist quasi nur die Vorgeschichte… wenn ich dann mal neue Schuhe habe, bin ich natürlich sehr glücklich und dieses Mal habe ich mich gefragt, wie lange es wohl dauert, bis so eine Sohle die ersten Verschleißerscheinungen zeigt… (besonders interessant fand ich diese Frage, weil die „Vorgänger“ ja ein Loch in der Sohle haben).
Also habe ich kurzer Hand beschlossen, den Sohlenverschleiß zu dokumentieren.

Ich hatte Glück, denn -wie oben zu sehen- gab es nach 5 Tagen (19.05.11) noch keinen sichtbaren Abrieb… perfektes erstes Bild also 😀

Nach acht weiteren Tagen, dann aber schon folgendes Bild (27.05.11): Und das aktuelle Bild (06.06.11):Naja, es sollte also immer am Ende der Woche (jaaaa, ich weiß, heute ist Montag, aber ich fange mal mit ner Ausnahme an) ein neues Bild geben… Mal sehen, wann die Sohlen glatt bzw. durch sind 😉

Falls sich irgendjemand inspiriert fühlt, ebenfalls seine Schuhsohlen oder die Abnutzung anderer Alltagsgegenstände zu dokumentieren… ich bin gespannt!

Vorläufiger Verbleib… Karlsruhe – Durlach

Wenn ich hier erwähne, dass ich in Durlach unter gekommen bin, heißt’s gerne mal: „Oh, da haste dir aber das Nobelviertel ausgesucht.“ Hmm, mag sein, wenn man bei Wikipedia nach Durlach sucht, steht dort tatsächlich, dass hier viele reiche Leute wohnen. Ich sag mal so, mein Zimmer ist durchaus bezahlbar und Zimmerservice hab ich (leider) auch keinen. Natürlich bin ich auch hier schon ein bisschen unterwegs gewesen, die Bilder stammen aus dem Stadtkern, dem Park (aufgenommen am 02.04.11) und vom Turmberg (08.05.11). Für den „Aufstieg“ hätte ich mir eventuell doch einen etwas kühleren Tag aussuchen sollen, aber wenn man schon mal unterwegs ist, will man ja auch nicht auf der Hälfte wieder umdrehen. Allerdings steht dieser Turm gefühlt doch etwas höher als es aussieht. Auf dem Rückweg hab ich dann einen anderen Weg entdeckt, aber ob der für den Hinweg weniger anstrengend gewesen wäre, wag ich zu bezweifeln.

Neue Umgebung… erster Stop: Heidelberg

Ich bin ja nun seit Mitte März in -ich sag’s mal ganz allgemein- Süddeutschland. Ein interessantes Thema für meine Abschlussarbeit hat mich hierher verschlagen… was tut man nicht alles. 😉
Für die Zeit der Wohnungssuche habe ich Unterschlupf in Heidelberg gefunden (-hiermit ein Dank an die Asylgewährenden). Ein Besuch am Schloss durfte natürlich nicht fehlen, leider war der Akku nicht mehr ganz voll und einen Ersatzakku hatte ich noch nicht.

Heidelberger Fass

Dieses Bild ist ohne Blitz entstanden (in einer Art Keller), leider ist jemand durch’s Bild gelaufen, aber mein Freund hat schön stillgestanden. Er steht dort übrigens als Größenvergleich: er ist etwa 1,85m.

Zoo Osnabrück

Es war Karfreitag, schönes Wetter, meine Eltern waren mit dem Hund zu Besuch und der Nachmittag wollte unbedingt draußen verbracht werden. Da war der Osnabrücker Zoo eine wirklich gute Idee. Viele Bäume, die für ausreichend Schatten sorgen, dennoch bekommt man ausreichend Sonne ab. Die Gehege sind zum größten Teil „fotofreundlich“, nur manchmal ist eine Glasscheibe davor, die eventuell für Spiegelungen sorgt und Gitter findet man selten und meistens kann an ihnen vorbeifotografiert werden. Aber seht selbst:

Mehr Infos zum Zoo gibt’s unter http://www.zoo-osnabrueck.de/