Archiv der Kategorie: Fotografie

Unterwegs mit dem Knipsomaten :-)

Objektivköcher

Da ich ja die Fotografie für mich entdeckt habe (nur privat, nicht beruflich), haben sich bei mir neben der Spiegelreflex (Canon EOS 700D) mittlerweile auch einige Objetkive und Makroringe eingefunden. Im letzten Jahr kam dann ein Fotorucksack hinzu, aber ich komme mit dessen Einteilung nicht so ganz zurecht. Daher mussten die Objektive eigene kleine Taschen/Köcher bekommen. Dank des E-Books „Umhüllerei“ von Farbenmix konnte ich dies nun auch umsetzen. Ich freue mich sehr über die Ergebnisse, so dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte:

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Außen habe ich mich für „robuste“ Stoffe entschieden, also Babycord und Jeans (für diesen Köcher musste eine alte Jeanshose dran glauben). Innen habe ich dann einfach Baumwolle genommen. Außenstoff und Futter sind mit Vliesline verstärkt, so dass die Objektive wirklich geschützt sind.

Fotomarathon Osnabrück

In diesem Jahr gab es zu ersten Mal einen Fotomarathon in Osnabrück (Klick zur Webside). Da ich in Osnabrück gewohnt habe und ich auch gerne fotografiere, war das für mich die ideale Kombination. Fotos darf/will ich noch keine zeigen, weil die Jury noch auswertet, und ich keine Fotos gemacht habe, die ich nicht abgeben musste (Handyfotos vergesse ich immer und auf Speicherkartenwechsel hatte ich keine Lust).

Dennoch möchte ich erzählen, dass ich es sehr spannend fand zu einem Oberthema („Zurück in die Zukunft“), das in zwei Themenbereiche unterteilt wurde („Vergangenheit“ morgens und „Zukunft“ nachmittags), jeweils treffende Motive zu finden. In den jeweiligen Bereichen gab es dann noch 6 Themen, zu denen in der Reihenfolge, in der sie auf dem Zettel standen, je ein Foto gemacht werden sollte. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich am Ende unter Zeitdruck noch 2 Fotos machen musste. Wir hatten ja schließlich 8 Stunden Zeit für die 12 Fotos, nur wenn man dann zu einem Thema keine Idee hat… oder das, was man sich ausgedacht hat, nicht findet… dann können 8 Stunden schon mal kurz werden. Interessant war, dass es Leute gab, die morgens aus München angereist (Flugzeug) sind, um am Marathon teilzunehmen. Oder auch die beiden älteren Damen (geschätzt über 70), die mit ihrem Rollator unterwegs waren, um Motive zu finden und die an diesem Tag zu Fuß mindestens 10 km zurückgelegt haben (die Strecke von Start/Ziel zur Zwischenstation waren ca. 5 km). Hut ab, so fit möchte ich in dem Alter auch noch sein.

Es war eine tolle Erfahrung, und ich will auf jeden Fall noch mal mitmachen (evtl auch in Hamburg oder so). Am ersten Septemberwochenende wird es eine Ausstellung aller Fotos geben, wo dann auch die Sieger gekürt werden (hier). Ich bin sehr gespannt auf die Fotos der anderen und auf die Gewinner.

Spinnen

Wie schon erwähnt, bin ich auch im direkten Umfeld (Haus und Garten) gerne mit der Kamera unterwegs. Mein Mann hat neulich ein Spinnennest voller Mini-Spinnen entdeckt. Intelligenter Weise haben die es sich zwischen zwei Mülltonnen gemütlich gemacht (besonders gut, wenn die Abfuhr kommt). Als ich auch mal gucken wollte entdeckte ich die große Spinne, der gerade etwas ins Netz gegangen war. Vor der blauen Papiertonne ergab sich ein wunderschöner Kontrast, aber seht selbst:

Wind und Wasser

Was ein Gewusel am Strand… Durch einen dezenten Hinweis bin ich am letzten Wochenende zum Strand gefahren, weil dort einKite-Surf-Kurs stattfinden sollte. Es war ein Anfängerkurs, und nicht ganz sicher, dass die am ersten Tag schon ins Wasser gehen (es wurde von 3 Stunden berichtet). Ich war nur eine da, und dann hat der Wind mir gereicht, es war eindeutig zu kalt. Da konnte auch die Sonne nicht helfen. Dennoch war es toll, einfach dort zu sitzen und sich das rege Treiben auf Strand und Meer anzusehen. Hier ein paar Eindrücke (Klick macht größer):

Kleinigkeiten

In meinem Adventskalender hatte ich viele kleine Menschen und Tiere. Und ein Trike – mit Anhänger 😀 (Das zeige ich aber noch nicht). Passend gab es dann noch die Makroringe zu Weihnachten. Also freut euch schonmal auf Miniatur-Wunderwelten. Hier aber erstmal ein paar Beispiele:

Friedhofsbesuche

Nicht so mein Fall, wenn es darum geht, mich an liebe Menschen zu erinnern. Da kann ich mit Orten und Situationen, die Erinnerungen hervorrufen, viel mehr anfangen. Nichtsdestotrotz beeindrucken mich Friedhöfe. Besonders, wenn alte Gräber erhalten sind und/oder die Gräber in die Natur eingebunden wurden. Ich mag die Atmosphäre dort, sie strahlt in der Regel eine ganz besondere Ruhe aus, die sich irgendwie auf mich überträgt (dabei aber nicht traurig macht). Im November (schon wieder etwas her…) besuchte ich in Hamburg den Ohlsdorfer Friedhof. Dieser ist geschichtlich besonders und wurde sehr schön gestaltet. Es war etwas kalt und ich wollte nicht ewig dort rumlaufen, aber ich werde sicher noch einmal hinfahren, um weitere Ecken zu erkunden. Mehr zum Firedhof selbst gibt es hier (es lohnt sich, da ein wenig zu stöbern) und nun ein paar Eindrücke von einem der größten Friedhöfe, die ich kenne (mit Autostraßen durch die Anlage, weil er so groß ist):

"Stadt"plan Überwuchert Denk mal! Moos drüber... Ruhiges Eckchen Unterm Busch ist Ruh Umgekippt und integriert Himmlische Aussichten Gemeinsam krumm und schief Roter Farbkleks