Computerkreativität

Anders als der Titel vielleicht vermuten lässt, geht es nicht um das Bearbeiten von Bildern oder das Erstellen jedweder Dinge mit Hilfe von speziellen Programmen. Nein… Es geht um die direkte Kreativität mit Computerteilen. Genauer mit einer zerlegten Festplatte, die ein lieber Mensch auseinandergebaut hat, nachdem er sie zerschossen hat… Aber von vorn.

Jeder weiß, dass man von äußerst wichtigen Dateien in regelmäßigen Abständen ein Backup machen sollte, damit im Notfall alles da ist (zum Beispiel von der Festplatte, die alle Skripte, Unterlagen des GESAMTEN Studiums enthält). Eine solche Festplatte befand sich neben fünf anderen im Rechner meines Freundes. Es war natürlich auch die älteste der sechs. Im Zuge einer selbst durchgeführten Aufrüstung des PCs (er kann das, hat von Computern ne Menge Ahnung) kam ihm der Gedanke, dass es mal ganz gut wäre, eben diese wichtige Festplatte zu sichern. Kurz vor den Abschlussprüfungen keine schlechte Idee… man weiß ja nie… Also, die alte Festplatte raus, eine neue rein, die alte angeschlossen und lose auf das (doch recht große) Gehäuse gelegt, um sie auf die neue zu kopieren. Nach der Aktion, sollte die alte als Backup im Regal verstaut werden. Nun ja… SOLLTE. Während des Kopierens stieß … jemand … an das Gehäuse und die Platte musste einen Sturz von unglaublichen 5 mm (ja: Millimetern) ertragen. Auf ihre alten Tage war das aber schon zu viel und sie beschloss, den Geist auf der Stelle aufzugeben. Die Dateien waren nur durch professionelle Hilfe zu retten (nicht zu empfehlen, wenn man knapp bei Kasse ist). Die alte Festplatte wurde nach der „Rettung“ dann auseinander gebaut und ich habe sie zu einem Mahnmal umfunktioniert, das einen Ehrenplatz am Schreibtisch bekommen wird:

2 Gedanken zu „Computerkreativität“

  1. Ein Horrorszenario! Mein BEILEID! Für den jemand. Ich glaube,mdas ist jedem schon passiert. frage ist, warum sowas immer kurz vor Toresschluss passieren muss!

    1. Ja, gruselig war es tatsächlich. Aber ein Glück war es nicht zu kurz vor den Prüfungen, so dass dem Lernen nichts im Weg stand/steht.

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